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Information über den Träger
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Im September 1974 konnte der Hochmeister des Deutschen Ordens, Ildefons Pauler, in Anwesenheit von Josef Kardinal Frings und
Bundesminister a. D. Paul Lücke den Grundstein für das Wohnstift legen. Bereits im Januar 1976 wurde das Deutschordens-Wohnstift eröffnet. Kurze Zeit später konnten die Kapazitäten erweitert werden,
indem durch das Senex Wohnen und Pflege Altenheim, die Nutzungsänderung eines Personalwohnheims zu einem Seniorenwohnheim
und das Pflegeheim mit vier Pflegegruppen eine Gesamtkapazität von rund 360 Wohnmöglichkeiten für Senioren geschaffen wurden.
Diese konnten zu einem späteren Zeitpunkt noch durch über 50 Altenwohnungen ergänzt werden. Das dazu eröffnete Kurbad mit
jeglicher Form von Physiotherapie, Massage, Sauna, Solarium, Bewegungsbad, Fußpflege etc. fügte sich wunderbar in das Angebot
für das Haus und den Stadtteil ein.
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1980 wurde das Deutschordens-Fachseminar für Altenpflege eröffnet. Um in den Bereichen Aus-, Fort- und Weiterbildung einen
Beitrag für das ganze Kölner und angrenzende Gebiet zu leisten, wurden mit dem staatlichem Abschluss zur examinierten Altenpflegerin,
Fortbildungsveranstaltungen zu aktuellen Themen des Pflegealltags und der Altenhilfe und systematischer Weiterbildungsqualifikation
für Spezial-, Anleitungs- und Leitungsaufgaben, Akzente gesetzt.
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Im September 1991 konnte das Deutschordens-Fachseminar für Altenpflege als Aus-, Fort- und Weiterbildungsstätte im ehemaligen
Max Planck Institut auf dem Gelände der Merheimer Kliniken in Anwesenheit von Hochmeister Dr. Arnold Wieland und Staatssekretär
Dr. Zeitler ein neues Zuhause beziehen.
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1986 wurde durch einen Neubau, der über dem früheren Speiseraum aufgebaut wurde, eine Erweiterung der Speiseräume, die Schaffung
eines Cafés, ein Begegnungszentrum mit Saal, Kapelle, Seminar- und Gymnastikräumen errichtet. In diesen Räumen fand auch vorübergehend
die Ausbildung des Deutschordens-Fachseminars statt. Durch den zunehmenden Ausbau der Seminartätigkeit wechselte das Deutschordens-Fachseminar
in den Stadtteil Merheim auf das Gelände der Merheimer Klinik. In diesem multifunktional zu nutzenden Begegnungszentrum ist
es möglich, durch flexible Wände die jeweiligen Räume groß zu gestalten und so einen Saal oder eine sehr große Kapelle zu
erhalten.
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Am 10. November 1990 wurde in dieser sehr erweiterten St. Elisabeth-Kapelle Joachim Kardinal Meissner zum Ehrenritter des
Deutschen Ordens investiert. Er forderte den Träger heraus, sein Wirken nicht nur auf Köln zu beschränken, sondern auch in
seiner ehemaligen Heimat und der Heimat der Hl. Elisabeth, eine der Patrone des Deutschen Ordens, ein Zeichen des Engagements
zu setzen.
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So konnte der Träger bereits Ende 1992/Anfang 1993 in der Thüringer Landeshauptstadt, Erfurt ein ähnlich bedeutendes Seniorenzentrum
übernehmen und in der Zwischenzeit einer Generalsanierung mit Um- und Neubauten unterziehen Heute finden im Deutschordens-Seniorenhaus in Erfurt 270 Bewohnerinnen und Bewohner ein neues Zuhause. Dieses Angebot wird
ergänzt durch 20 Plätze im Betreuten Wohnen.
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1999 übernahm der Träger in Jena ein sich noch im Rohbau befindendliches Projekt von den Barmherzigen Schwestern vom Hl. Vincenz
von Paul in Fulda. Bereits 2001 konnte nach erfolgter Fertigstellung das "Altenzentrum Luisenhaus" eingeweiht werden. Zu einem
späteren Zeitpunkt wurde die Sozialstation angeschlossen. Das Altenzentrum Luisenhaus bietet Wohnraum für 101 hilfebedürftige Menschen und häusliche Versorgung für ältere Menschen
durch die Sozialstation in Jena. Neben den klassischen stationären Angeboten bieten wir in Jena auch Wohnen mit Service an. So wurde z. B. 2008 ein Konzept für Ehepaare umgesetzt. Hier wurde eine alte Villa, vergleichbar mit der alten Begegnungsstätte
in Lindlar, so umgebaut, dass Seniorenwohnungen entstanden sind. Diese werden an Menschen vermietet, bei denen in der Regel einer Hilfeleistungen benötigt und der andere ältere Mensch ohne
Hilfebedarf ist. Sollte einer der beiden Personen versterben, können die Wohnungen entsprechend verkleinert werden, damit jeder, wenn möglich,
in seiner Umgebung bleiben kann.
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Wir freuen uns darüber, dass seit dem 01.01.2010 die Kirchengemeinde St. Severin, Lindlar, uns die Trägerschaft des Pfarrer
Braun Hauses, Lindlar anvertraut hat.
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Das bestehende Haus wird mit seinen Bewohnerinnen und Bewohnern sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in unseren Trägerverbund
eingliedert. Die anerkannt gute Arbeit im Hause kann so in Kontinuität fortgeführt werden.
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Dies werden wir gemäß unserem Leitgedanken dem Motto des Deutschen Ordens "Helfen und Heilen" entsprechend unterstützen und
verantworten.
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Neben der Fortführung der bestehenden Altenhilfeeinrichtung planen wir den Neubau eines Altenzentrums inkl. Wohnen mit Service
im Herzen der Gemeinde Lindlar. Hier versuchen wir alle vorhandenen Angebote und Strukturen der Kirchen- und der Zivilgemeinde mit einzubeziehen und der Bedarfslage
anzupassen. Die heutigen Bewohner des Pfarrer Braun Hauses sollen dann dort ihr neues Zuhause finden. Für die Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter sollen moderne Arbeitsplätze geschaffen werden, in denen sie nach dem aktuellen Stand der Pflegewissenschaft,
ihre Dienstleistung erbringen können.
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Heute kann der Träger an allen Standorten auf eine erfolgreiche Arbeit zurückblicken und hoffnungsvoll in die Zukunft schauen.
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