Der Aufsichtsrat besteht grundsätzlich aus vier Mitgliedern. Er kann durch eine fachkompetente Person erweitert werden. Der Aufsichtsrat ist satzungsgemäß gleichzeitig auch für die verbundenen Unternehmen zuständig.

Damit ist der Aufsichtsrat aktuell wie folgt mit fünf Personen besetzt:

• Vorsitzender des Aufsichtsrats, Herr Diakon Johannes Schmitz, Kuratorium

• Stellv. Vorsitzender, Herr Dipl.-Kfm. Armin Haeck FamOT, Kuratorium

• Herr Prof. Dr. Norbert Jacobs FamOT, Kuratorium

• Herr Pfarrer Michael Dederichs, Vorsitzender des Stiftungsrates

• Herr Dr. Konrad Adenauer, weiteres Mitglied

Wie muss man sich die Arbeit eines solchen Gremiums vorstellen? Die reguläre Tätigkeit ist schnell erklärt: mindestens vier Mal im Jahr treffen sich die Mitglieder, um sich von der Geschäftsführung der Gesellschaft die aktuellen Sachstände und Vorhaben vorstellen zu lassen, die anstehenden Projekte zu beraten und darüber zu entscheiden, welcher Weg eingeschlagen wird. Natürlich kann nicht jede Kleinigkeit besprochen werden, doch alle wesentlichen Veränderungen werden gemeinsam abgestimmt. Denn schließlich haben sich alle Mitglieder zur Übernahme persönlicher Verantwortung bereiterklärt. Typische Fragen sind zum Beispiel größere Anschaffungen, bauliche Veränderungen oder gar Neubauten. Selbstverständlich wird auch darüber entschieden, ob neue Dienstleistungsbereiche in der immer komplexeren Altenhilfe angeboten werden sollen, wenn ja, an welchen Standorten und in welcher Form. Letztlich sind alle für die wirtschaftliche und personelle Zukunft der Gesellschaft maßgeblichen Bereiche Themen der turnusmäßigen Treffen.

Diese Sitzungen finden zumeist in Köln statt und dauern in der Regel mehrere Stunden. Dabei bringen die Aufsichratsmitglieder ihre vielfältigen, durch ganz unterschiedliche Berufs- und Lebenswege geprägten Erfahrungen zum Wohle des „Großen Ganzen“ ein – sei es Fachwissen aus der Wohnungswirtschaft, in Finanzfragen, im sozialen Bereich, in Kirche und Caritas oder auch in der Seelsorge für Menschen mit ihren sehr individuellen Bedürfnissen, Wünschen und Nöten. „Die so enstehenden Diskussionen bringen oft allen Beteiligten neue Sichtweisen in bestimmten Fragen“, sagt Johannes Schmitz. „Die jeweiligen Netzwerke lassen uns einen sehr breit aufgestellten Überblick insbesondere auch der Entwicklungen in der Altenhilfe gewinnen. So können wir die Geschäftsführung bestmöglich in ihrer operativen und strategischen Arbeit unterstützen.“ Die Kooperation aller Beteiligten sei von großer Offenheit und von starkem Vertrauen geprägt.

Neben den quartalsweisen Regelterminen gibt es viele zusätzliche Kontakte der Aufsichtratsmitglieder und der Geschäftsführung untereinander: Bei aktuellen Entscheidungsfragen telefoniert man und gibt Informationen aus den jeweils eigenen Kanälen an die Kollegen weiter. Und wenn es die Situation erfordert, werden unkompliziert Sondertreffen arrangiert, um zum Beispiel gesetzlichen Veränderungen Rechnung zu tragen oder unaufschiebbare Entscheidungen unverzüglich treffen zu können.

 

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